Prof. Dr. Herwig Teppner von der Uni Graz fand heraus, dass Wildbienen ab +2° C bei ihren ca. 100 Sammelflügen pro Tag 4.500 bis 6.500 Blüten besuchen. Honigbienen schaffen selbst an wärmeren Tagen nur etwas 700! Das ist besonders wichtig für die frühe Ob- stblüte. Ein Grund mehr, den zahlreichen Wildbienenarten Brut- und Überwinterungsplätze im eigenen Garten zur Verfügung zu stellen.
Für viele Insekten ist es in unserer technisierten Welt schwierig, Brut- und Überwinterungsquartiere zu finden. Zahlreiche Nützlinge sind auf Brennnesseln, Streuobstwiesen, Hohlwege, Steinhaufen, hohle Bäume usw. als Lebensraum angewiesen.
Solitärbienen und –wespen können wir mit wenig Aufwand Bruthöhlen anbieten, Alle Einsiedlerbienen gelten als wichtige Bestäuber und sind völlig ungefährlich. Sie sind nicht staatenbildend wie Honigbienen, sondern vermehren sich in Bohrlöchern (2-8 mm) in Lehm oder Hartholz und in hohlen Forsytienzweigen, Strohhalmen usw. Am Proviant-Eintrag und am Verschluss-Mörtel lassen sich die Bewohner bestimmen: Mauerbienen, Scherenbienen, Löcherbienen, Pelz- bienen, Blattschneiderbienen, Lehm- und Grabwespen, Masken- oder Seidenbienen.
Die hellgrünen Florfliegen nehmen als Winterquartier am liebsten rote, mit Stroh gefüllte Kästen an. Ihre Larven, die sogenannten Blattlauslöwen, vertilgen während ihrer Entwicklung etwa 1000 Blattläuse und Milben!
Auch Marienkäfer, Ohrwürmer, verschiedene Raubwanzen, Weichkäfer, Schlupfwespen, Gallmücken und Schwebfliegen haben Blattläuse zum Fressen gern!
Für die Größe des Nützlingshotels ist das Flächenausmaß des Gartens ausschlaggebend.
Wenn Sie sich für so eine Behausung für Nützlinge interessieren, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Wir beraten Sie gerne.
Der Preis für so ein Nützlingshotel richtet sich nach der Größe und Ausstattung.